Social Business ist bei Unternehmen angekommen – allerdings noch nicht so richtig

CeBIT – Social Business Arena Rückblick
Die Social Business Arena, eine zweitägigen Konferenz an der CeBIT liegt nun bereits ein paar Tage zurück und es ist schon viel darüber gebloggt worden. Trotzdem möchte auch ich noch meine Eindrücke von der Social Business Arena kurz schildern.

Es hat sich vor allen Dingen eins gezeigt: Social Business ist ein wichtiges Thema in Unternehmen, doch viele Unternehmen befinden sich noch auf dem Weg hin zu Social oder trauen sich noch nicht so richtig. Das es sich um ein wichtiges Thema handeln muss, zeigte allein das Programm für die zweitägige Konferenz. Es wurden Experten-Panels, Praktiker-Panels, Elevator-Pitches, Fireside-Chats und Key Notes aufgeboten und das ohne Pause bis in die frühen Abendstunden.

Doch was bleibt von der Social Arena?
Sicherlich in Erinnerung bleibt mir der Claim „Love your Intranet“. Ein Claim, den sich jeder Intranet-Verantwortliche zu eigen machen sollte und diese Begeisterung auch in sein Unternehmen tragen sollte. Nicht verschweigen möchte ich die Köpfe hinter diesem Claim: Just Software AG – Anbieter einer Social Business Lösung.

Nach diesem kleinen Exkurs  nun aber mal meinen Eindruck von der Social Business Arena:
Alles in allem wurde ein spannender Mix an verschiedenen Themenschwerpunkten geboten. Es gab Status Quo Analysen, Do und Don’ts aus der Praxis, Strategien für Einführung und Adaption, Gespräche über den Kulturwandel und natürlich auch Software-Anbieter, die die Alleinstellungsmerkmale ihrer Plattformen präsentierten. Der aufmerksame Zuhörer hatte somit die Chance die Thematik „Social Business“ und seine verschiedenen Facetten ausgiebig kennenzulernen. Ein Punkt ist in vor allen Dingen in den Praxis-Panells offensichtlich geworden: Nimmt man das Wort „Social“ im Zusammenhang mit „Intranet“ in den Mund, so stösst man zunächst einmal auf Wiederstand.

Doch woran kann das liegen?
Bei vielen ist das Wort Social automatisch vor allem mit Facebook verknüpft und Viele sagen sofort: Ich will doch kein Facebook fürs Intranet beziehungsweise für das Unternehmen. Es scheint so, dass Social als „das Böse“ im Unternehmen angesehen wird. Und dies gilt nicht nur fürs Management, welches befürchtet, dass die Mitarbeitenden von der Arbeit abgehalten werden. Auch viele Mitarbeiter argumentieren damit, dass Social-Komponenten doch nur Spielereien sein und sie von ihrer eigentlichen Arbeit abhalten.  Ob man den Diskussionen um die Y-Generation nun Glauben schenken möchte oder nicht, so zeigt sich doch, dass die geschilderten Bendenken zunächst einmal von den Mitarbeitenden zu hören sind, die seit einigen Jahren ihrer gewohnte Arbeitsweise nachgehen. Wenn es dann darum geht diese Arbeitsweise zu verändern und der Mitarbeiter zunächst auch keinen Nutzen für sich sieht, ist die Reaktion: Ablehnung.

Aber zurück zum Ursprungsthema:
Die Referenten, bekannte und nahmhafte Gesichter im Umfeld von Social Business, haben es verstanden das Thema interessant und aufschlussreich aufzubereiten und Unternehmen für die Thematik zu begeistern. Für alle, die sich für das Thema interessieren, aber nicht selbst anwesend sein konnten, empfehle ich den YouTube-Channel der Kongress Media oder die CeBIT Social Business Arena Seite. Hier finden sich die Mitschnitte der einzelnen Vorträge.

Meine Eindrücke in Bildern festgehalten:

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